Über uns

Was wir sind, wer wir sind und wieso wir das Ganze machen.

Wie sieht so ein Jgv aus?

Wir Geislarer Junggesellen

Uns Geislarer Junggesellen gibt es nun schon seit 1881. Unser größtes Interesse gilt der Brauchtumspflege. Sie beinhaltet unter anderem das traditionelle Maifest, das Miteinander zwischen Alt und Jung und auch die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen und im Arbeitskreis Geislar. Der Zusammenhalt und die Kameradschaft zwischen Junggesellen und Altgesellen soll aufrecht erhalten bleiben und intensivst gefördert werden. Um an unserem Vereinsleben teilnehmen zu können, ist ein Mindestalter von 16 Jahren erforderlich. Weiterhin muss man in Geislar wohnen oder eine besondere Bindung zum Dorf haben. Mit dem Eintritt in unseren Verein erwirbt man die Pflicht in der Mainacht an der Versteigerung und am gesamten Maigeschehen teilzunehmen. In der Mainacht können alle Mädchen und Frauen aus Geislar, die mindestens 16 Jahre oder äter sind gesteigert werden. Nach der Versteigerung geht der Junggesellenverein geschlossen zu den drei Höchstersteigerten Damen, dort fragen Maikönig und Gefolgegesellen, ob die Dame das Amt der Maikönigin bzw. des Gefolges annimmt. Anschließend stellen alle Junggesellen zusammen ihren Mädchen, die einige tage im voraus geschlagenen, Maibirken. über den Mai hinweg besuchen wir zahlreiche Maifeste im Bonner Raum und im Rhein-Sieg Kreis. Besonders wichtig ist uns hierbei das Maifest unseres Brudervereines aus Meindorf, dass am ersten Mai statt findet. Auf jedem Maifest haben wir unsere eigene Extratour, bei der unser Verein, den anderen Vereinen und den jeweiligen Dorfeinwohnern vorgestellt werden.

Das Event des Jahres...

Darauf folgt am zweiten Wochenende im Monat Mai unser traditionelles Maifest. Schon lange im Vorfeld ist dieses arbeitsreiche Fest durch den Festausschuss, der sich aus freiwilligen Junggesellen zusammen setzt, und den Vorstand gut geplant und durchorganisiert worden. Das Fest findet über drei Tage in unserem Festzelt auf dem Dorfplatz statt. Zum guten Gelingen tragen unter anderem viele Freunde und Gönner des Vereins. Alle Arbeit und Mühe wären aber umsonst, wenn es das Maikönigspaar und vor allem deren Eltern nicht gäbe. Im Sommer veranstalten wir eine Seniorenfahrt für alle Einwohner Geislars, die das 68. Lebensjahr überschritten haben. Um diese zu finanzieren, gehen wir im Vorraus im Dorf kötten. Dieser Köttgang findet traditionell im Rahmen unserer Kirmes statt. Die Kirmes wechselt ihren Standort und auch ihre Attraktivität. Ähnlich wie beim Maifest heißt es hier für alle Junggesellen anpacken. Eine junge Tradition ist das "Wirf den Junggesellen." Ein weiteres Wiedersehen mit unseren älteren Mitbürgern findet jedes Jahr am Seniorentag statt. In Zusammenarbeit mit den anderen Ortsvereinen, wird hier den Senioren ein schöner Nachmittag geboten. Ähnlich wie bei den Extratouren präsentieren sich auch hier unsere Fähnriche wie auch unser Maikönigspaar, welches unter der Fahne tanzt.

Und außerhalb der Maizeit?

Aber auch viele kleinere Aktionen prägen unser Junggesellenjahr. Für die Kleinen des Dorfes helfen wir beim Martinszug und anschließend beim Martinsfeuer. Im Sommer nehmen wir am Volleyballturnier der Geislarer Sportwoche teil, auf dieser erfüllen wir auch Bierbudendienste. Sportlich ist auch unsere "Fahrt ins Blaue", bei der mit dem Fahrrad einfach mal losgeradelt wird. Zum Ende eines jeden Jahres, findet am 2. Weihnachtstag unser traditionelles Weihnachtskegeln in der Hubertusklause statt. Aber auch das Ausland soll wissen, wie toll Geislar feiern, tanzen und singen kann. Daher planen wir in Zukunft auch weitere Touren, sobald die privaten Geldbeutel dies mit tragen können. Apropo feiern, tanzen und singen, da fehlt doch was. Auch wir Junggesellen feiern natürlich im Februar den kölsche Karneval. Seid einigen Jahren besuchen wir Sonntags den LiKüRa Zug und Montags den Meindorfer Umzug. Bei beiden Zügen haben wir unseren eigenen Bierstand, wo sich besonders die Geislarer Dorfbevölkerung herumtummelt. Um das leibliche Wohl kümmert sich der Junggesellenverein.

Ein Excurs in die Vergangenheit

Unsere Historie

1881 gründeten diese jungen Männer den Junggesellenverein Geislar. Trotz des zweiten Weltkrieges und einigen Katastrophen, sowie z.B. Hochwasser, womit Geislar mehrere male zu kämpfen hatte, schaffte es der Verein immer wieder den Dorfbewohnern Geislars Frohsinn und Gemütlichkeit zu vermitteln, sowie Bräuche zu pflegen.

Leider ist es uns aktiven Junggesellen noch nicht möglich eine Historie auf Grund von fehlenden Informationen auf die Beine zu stellen.

Daher würden wir uns über Informationen, Bildmaterial und Berichte sehr freuen. Sollten Sie dazu Informationen haben, die Sie uns zur Verfügung stellen können, würden wir uns sehr freuen.

Das kleine Dorf in Bonn

Unser Geislar

Geislar ist eine in sich abgeschlossene Siedlung und Ortsteil des Bonner Stadtbezirks Beuel, rechts des Rheins und südlich der Sieg gelegen. Große Teile des Ortsteils werden vom Naturschutzgebiet Siegaue eingenommen.

Geislar wurde erstmals 873 urkundlich als Geislare erwähnt. Der Ortsname ist keltisch-germanischen Ursprungs: Geis-lar - eine Ansiedlung (-lar = umhegter Bereich, Viehhürde), die auf sandig-leichtem Ackerboden (geis-) bzw. am Wasser, nämlich den Mündungsgewässern der Sieg (geiß;-, goß;-, gyssel- = Kolk, Strudel) gelegen ist.

Im Jahre 1139 tauchte erstmals urkundlich ein Edelherrengeschlecht von Geislar auf, das allerdings im 15. Jahrhundert ausstarb. Die Lage seiner Burg wurde nicht überliefert. Es scheint jedoch wahrscheinlich, dass aus diesem der Bergerhof hervorgegangen ist, der im Jahre 1506 erstmals als Eigentum des Nonnenklosters Merten an der Sieg erwähnt wurde. Ferner war Geislar mit einem Bestand von lediglich 36 Häusern im Jahre 1670 in erster Linie durch große Höfe geprägt. Der Straßenverlauf und das Fehlen eines ausmachbaren Ortsmittelpunkts sowie einer Kirche aus dieser Zeit deuten darauf hin, dass Geislar im Vergleich zu den südlich gelegenen Bonner Stadtteilen Schwarzrheindorf und Vilich-Rheindorf in dieser Zeit ausgesprochen unbedeutend war und lediglich als landwirtschaftliche Siedlung angesehen werden muss. Eine der historischen Sehenswürdigkeit ist ein alter jüdischer Friedhof von 1623 am Hochwasserdamm.

Kontakt

E-Mail: info@jgv-geislar.de

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